Minifreizeit 2007

Minis reisen durch die Zeit

Schon fest in den Köpfen der etwa 120 Messdiener von Sankt Georg ist das lange Wochenende über Fronleichnam, an dem jedes Jahr die Messdienerfreizeit stattfindet.

Auch in diesem Jahr wollten 77 Messdiener mit dabei sein und trafen sich am Bensheimer Bahnhof, um für vier Tage nach Niederdreisbach im Westerwald zu fahren.

Dort wurden sie von zwei erfinderischen, ein wenig eigensinnigen Professoren empfangen, die die Kinder eingeladen hatten, ihre neue Erfindung – eine Zeitmaschine – zu testen.

Donnerstag  Abend nach dem Grillen fand die erste Zeitreise statt, bei der man prompt im Mittelalter landete und während einer Nachtwanderung durch den Wald allerhand Gruseligem begegnete.

Zurück am Lagerfeuer fühlte sich schon so manch einer sicher, ohne jedoch mit den Überfällern – Ehemalige und Daheimbegliebene – zu rechnen, welche noch im Wald lauerten. Nachdem auch diese gefangen waren, stand dem gemeinsamen Singen am Lagerfeuer nichts mehr im Wege.

Eine kurze Nacht und ein leckeres Frühstück später ließ man sich ein zweites Mal auf die Zeitreise ein. Diesmal schickten die Professoren die Zeitreisenden mitten in den Wilden Westen. Dort folgte man dem Aufruf des Sheriffs gerne und machte sich auf, im ganzen Wilden Westen Geld für ein neues Gefängnis in Down-ThreeS-River zu sammeln. Durch Handel mit Indianern oder bei der Hilfe, einem Farmer sein ausgerissenes Vieh wieder einzufangen, konnte man viel Geld verdienen. Doch angesichts der sich rumtreibenden Banditen und unehrlichen Glücksspielern war das Geld, welches man erhalten hatte, alles andere als sicher, bis man es auf der Bank in Sicherheit gebracht hatte.

Gleich am Nachmittag, als man sich gerade mit Völkerballspiel die Zeit vertrieb,  tauchten die Professoren ein weiteres Mal auf und bewiesen, dass ihre Zeitmaschine nicht nur Zeiten ansteuern konnte, sondern die Reisenden auch in die Welt von Asterix und Obelix bringen konnte.

Das war auch gut so, denn mit der Hilfe der Messdiener konnte der Druide Miraculix das Rezept seines Zaubertrankes, den er am Morgen umgeschüttet hatte,  wiederfinden. Ebenso dichteten die Kinder zusammen mit Troubadix einen Freizeitsong.

Dank des guten Wetters erfreute sich die spontane Wasserschlacht vor dem Abendessen allgemeiner Beliebtheit. Wieder in trockenen Kleidern konnte sich jeder an den leckeren Hamburgern sattessen, die es traditionell am freitag Abend gab.

Einer der Höhepunkte war das am Nachmittag durch fleisige Helfer erbaute Kastenfeuer, welches das angekündigete Gewitter scheinbar völlig vertrieben hatte.

Den Samstag begann man gemeinsam mit einem Gottestdienst mit Pater Äneas unter freiem Himmel.

Anschließend war das Ziel das nächstgelegene Schwimmbad, in dem man den Mitag ausgelassen verbrachte.

„Gesäubert“ ging es dann zurück nach Niederdreisbach, wo man sich auf die letzte Zeitreise in die Zukunft vorbereitete.

Die Professoren machten sich jedoch schnell aus dem Staub, als sie ihren Fehler bemerkten: Statt in der Zukunft, war man in allen Zeiten zugleich. Griechen aus der Antike und Aliens tranken gemeinsam Bowle.

Am sonntag Morgen wurde zügig aufgeräumt und geputzt, sodass nach einer kurzen Stärkung die Heimfahrt angetreten werden konnte. Müde aber zufrieden und ohne Verluste kamen die Minis am Nachmittag wieder in Bensheim an.

Die Messdiener St. Georg Bensheim können wieder einmal auf eine rundum gelungene Minifreizeit zurückblicken!

Ein großes Dankeschön an das Küchenteam, welches für eine ausgezeichnete Verpflegung sorgte und an die Freizeitleiter Jakob Deppert und Verena Egger, die sich um Organisation und Durchführung der Minfreizeit gekümmert haben.